Italienische Nationalfußballmannschaft zur WM 2018

Frühere Endrunden
Mit vier Titelgewinnen (1934, 1938, 1982 und 2006) sowie 18 Endrundenteilnahmen rangiert Italien knapp hinter dem fünffachen Weltmeister Brasilien und steht gleichauf mit Deutschland. Damit zählt die Squadra Azzurra zu den Nationalmannschaften mit den meisten WM-Titeln. Überdies ist sie neben Brasilien das einzige Nationalteam, das die globale Krone zwei Mal in Folge gewinnen konnte. Andererseits schied die Nazionale bei den beiden jüngsten Endrunden 2010 und 2014 bereits nach der Gruppenphase aus.

Das Team
Kapitän und Torhüter Gianluigi Buffon ist der einzige Titelträger von Deutschland 2006, der der aktuellen Nazionale noch angehört und dort nach wie vor eine prägende Rolle spielt. Italiens Abwehrreihe ist traditionell solide und auch das Mittelfeld hat mit der Entfaltung von Marco Verratti neue Impulse bekommen. In der Offensive hingegen ist die Ablösung durch die nächste Generation noch immer nicht gelungen. Während Mario Balotelli seine Chance bisher größtenteils ungenutzt ließ, plagt sich Giuseppe Rossi mit häufigen Verletzungen herum und Stephan El Shaarawy hat inzwischen deutlich an Qualität und Schwung verloren. Auch wenn sich die Azzurri zuletzt durch Spieler mit italienischen Wurzeln aus Südamerika verstärkt haben, im Angriff fehlt der Nazionale bis heute ein Torjäger von internationalem Rang. Graziano Pellé oder Éder zeigten bei der EURO 2016, dass sie diese Lücke füllen könnten.

Der Trainer
Giampiero Ventura hatte nach der UEFA EURO 2016 das Traineramt der italienischen Nationalmannschaft von Antonio Conte übernommen, der zu Chelsea in die Premier League wechselte. Vor seinem Engagement bei der Squadra Azzurra  trainierte der 68-Jährige den  FC Turin und war unter anderem für Sampdoria Genua, Hellas Verona und den SSC Neapel verantwortlich.

Die Statistik
6 – So viele WM-Endspiele hat Italien bereits bestritten. Während die Nazionale dabei 1934, 1938, 1982 und 2006 als Sieger vom Platz ging, musste sie sich bei den Turnierauflagen von 1970 und 1994 mit dem undankbaren zweiten Platz begnügen. Im Übrigen gewannen die Italiener bei den Olympischen Spielen 1936 die Goldmedaille.

Große Namen der Vergangenheit
Dino Zoff, Franco Baresi, Giacinto Facchetti, Paolo Maldini, Gianni Rivera, Sandro Mazzola, Roberto Baggio, Giuseppe Meazza, Silvio Piola, Luigi Riva, Paolo Rossi, Fabio Cannavaro